Kesselanlagen

Kesselanlagen sind dazu da, Energie - in Form von leichtem Heizöl, Gas oder Flüssiggas - zu verbrennen, und dadurch Wärme zu erzeugen. Diese Wärme wird dann zur Beheizung von Gebäuden genutzt.

Der Wirkungsgrad von Kesselanlagen, die mit Heizöl betrieben werden, liegt bei etwa 94 Prozent. Flüssiges Heizöl enthält viel Kohlenstoff, der sich möglichst vollständig in CO² umwandeln soll. Stimmt die Einstellung des Brenners nicht, bildet sich Ruß, der sich auf den Heizflächen niederschlägt und so eine schlechtere Wärmeübertragung zur Folge hat. Eine Kesselanlage, die mit Heizöl betrieben wird, muss bestimmten Sicherheitsanforderungen genügen. Die Tankanlage wird alle fünf Jahre neu vom TÜV abgenommen, um zu gewährleisten, dass das Umweltgift Heizöl nicht ins Grundwasser gelangen kann.

Bei Kesselanlagen, die mit Gas betrieben werden, ist kein zusätzlicher Tank erforderlich. Gas hat weniger Kohlenstoffanteile, der CO²-Anteil ist geringer, so dass diese Anlagen umweltschonender und wartungsfreundlicher sind. Gaskesselanlagen können sehr gut geregelt werden; die erforderlichen Heiztemperaturen können bereits im Kessel punktgenau eingestellt werden, so dass kaum noch ein Mischer erforderlich ist, der Übertemperaturen wieder herunterregelt. Auch das bedeutet eine Energieeinsparung.

Kesselanlagen
Kesselanlagen