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Brennwerttechnik
In der Brennwerttechnik geht es um den Wirkungsgrad von Heizungsanlagen.
Jeder Brennstoff hat einen physikalischen Brennwert. Dieser ist definiert
durch den Wärmewert, der sich bei der trockenen Verbrennung von
Heizöl oder Gas ergibt.
Wir kennen in der Brennwerttechnik jedoch auch eine nasse
Verbrennung, bei der man den Brennstoff – der Wasser, CO² und
andere Stoffe in seinen Abgasen enthält – kondensieren lässt.
So gewinnt man zusätzlich die Kondensationswärme.
Früher versuchte man gerade das zu vermeiden, um die gemauerten
Schornsteine vor Versottung zu schützen. Heute sind die Kesselanlagen
so gestaltet, dass bereits ein Plastikrohr als Schornstein genügen
würde: Die Kondensation findet im Kessel statt. Das hat zur Folge,
dass der Wirkungsgrad einer solchen Anlage bei optimaler Brennwerttechnik
auf über
100 Prozent ansteigt. Beim Brennstoff Gas ist der Wirkungsgrad am höchsten;
er beträgt 106 Prozent, vor der Kondensation liegt er bei 94 Prozent.
Die Abgase, die schließlich in den Schornstein gelangen, sind
heute stark heruntergekühlt, auf ungefähr
30 bis 50 Grad warm. Früher war das umgekehrt; um die Schornsteine
zu schützen, lag ihre Temperatur bei etwa 140 Grad. Der Unterschied
in diesen Temperaturen ist heute der Zugewinn an Wärme.
WOWI Haustechnik kümmert sich intensiv um dem Wirkungsgrad von Heizungsanlagen, um eine effiziente und kostensparende Brennwerttechnik zu erreichen.
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